Medizinische Informatik

Technische Universität Wien
In Wien (Österreich)

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  • Bachelor
  • Wien (Österreich)
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Das Berufsbild ist sehr vielfältig, da nahezu alle Lebensbereiche von der Informatik durchdrungen werden. Beispiele reichen von der hardwarenahen Software-Entwicklung in der Automobilindustrie über medizinische Anwendungen, dem Internet bis zur Entwicklung von IT-Lösungen für Wirtschaft und Verwaltung.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

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Wien
Getreidemarkt 9/E180, 1060, Wien, Österreich
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

- Österreichischen Reifezeugnis Diplom

Themenkreis

Bachelorstudium Medizinische Informatik

Die computerunterstützte Verarbeitung von medizinischen Daten, die Simulation von biologischen Prozessen sowie der Einsatz bildgebender Verfahren (z.B. Computertomographie) in der Diagnose oder bei operativen Eingriffen sind Beispiele der medizinischen Informatik. Zusätzlich zu den informationstechnischen Grundlagen vermittelt das Studium auch medizinische Grundlagen wie z.B. Biochemie, Anatomie, Pathologie oder medizinische Methodik. Das Berufsfeld der Absolvent nnen liegt im Gesundheitswesen und in der medizinischen Forschung.

Die medizinische Informatik befasst sich mit der systematischen Verarbeitung von Daten, Informationen und Wissen in der Medizin und im Gesundheitswesen. Ihr Ziel ist es,Lösungen für (konkrete) Probleme der Verarbeitung von Daten, Informationen und Wissen zu erarbeiten und allgemeine Prinzipien der Verarbeitung von Daten, Informationen und Wissen ausgerichtet auf die Medizin und das Gesundheitswesen zu untersuchen. Die generelle Zielsetzung der medizinischen Informatik ist es, einen Beitrag zu einer qualitativ hochwertigen Patientenversorgung und medizinischen Forschung zu leisten. Hierzu verwendet sie geeignete Methoden (z.B. aus der Informatik und der Mathematik), aber auch eigenständige Methoden und Werkzeuge.

Sowohl die medizinische Informatik als Fachgebiet als auch die Informatik und die Medizin insgesamt haben sich in den letzten Jahren entscheidend weiterentwickelt. Dies betrifft unter anderem die methodische Weiterentwicklung innerhalb der medizinischen Informatik verbunden mit der Ausprägung von Fächerkanons der medizinischen Informatik, wie sie beispielsweise die Deutsche Gesellschaft f¨ ur Medizinische Informatik,
Biometrie und Epidemiologie“ (GMDS)2 und dieInternational Medical Informatics Association“ (IMIA) in ihren Empfehlungen zur Ausbildung in medizinischer Informatik beschrieben haben. Die Weiterentwicklung des Fachgebiets Medizinische Informatik ist international dadurch geprägt, dass unter medizinischer Informatik nicht mehr primär der Einsatz (anwendungsunabhängiger) informatischer Methoden in der Medizin
verstanden wird; es ist vielmehr eine insbesondere auf Methoden und Werkzeugen der Informatik basierende, auf Probleme und Fragestellungen der Medizin und des Gesundheitswesen ausgerichtete, eigenständige methodische Weiterentwicklung zu beobachten.Verbunden mit der zunehmenden Integration medizinischen Wissens in diese Techniken
nimmt der Einsatz von elektronischen Informationssystemen aller Art in der Medizin und im Gesundheitswesen schnell zu. Beispiele sind der Einsatz bildgebender Verfahren für die Diagnostik und die Therapie und der aktuell rasant wachsende Bereich der TeleMedizin. Computer werden immer intensiver zur Unterstützung der Tätigkeiten von ärzten, Pflege- und Verwaltungskräften genutzt (Schlagwort: Qualitätsmanagement).

Bei Operationsmethoden und bei der Planung sowie Simulation von operativen Eingriffen gewinnen Methoden und Werkzeuge der Informationsverarbeitung (3-D Navigation, virtuelle/augmentierte Realität) zunehmend an Bedeutung. Vor allem die Kommunikation innerhalb und zwischen den Einrichtungen des Gesundheitswesens ist zunehmend wich-
tiger geworden. Im Zuge einer zunehmenden betriebswirtschaftlichen Verantwortlichkeit in allen Einrichtungen des Gesundheitswesens w¨ achst das Interesse, Daten über Kosten-/Leistungsstrukturen in weit höherem Maße als bisher verfügbar zu haben. Darüber hinaus fordern gesetzliche Bestimmungen, beispielsweise zur Dokumentation von Diagnosen und Therapien, die Zusammenstellung und Weiterleitung von Daten der Versorgungsleistung für eine Qualitätssicherung der medizinischen Versorgung und für die ausgepr¨ agtere Gesundheitsberichterstattung. So bieten Informationsnetze wie etwa die internationalen und nationalen Gesundheitsdatennetze oder das Internet Möglichkeiten, die vor wenigen Jahren kaum vorstellbar waren.

Bewerbungsfrist
Wintersemester 2009/10:
13. Juli bis 30. Oktober, Nachfrist bis 30. November 2009

Sommersemester 2010:
8. Februar bis 31. März, Nachfrist bis 30. April 2010

Zusätzliche Informationen

Preisinformation: Studienbeitrag - 363,36 Euro öh-beitrag - 16,83 Euro

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