Nationale und europäische Umweltprüfungen in der wasserfachlichen Praxis

Dresdner Grundwasserforschungszentrum e.V.
In Dresden

350 
Möchten Sie den Bildungsanbieter lieber direkt anrufen?
35140... Mehr ansehen

Wichtige informationen

  • Kurs
  • Mittelstufe
  • Dresden
  • 8 Lehrstunden
  • Dauer:
    1 Tag
Beschreibung

Für ausführliche Informationen besuchen Sie uns unter www.gwz-dresden.de.
Dort finden Sie sowohl die Möglichkeit, sich online anzumelden als auch andere Seminare und Kurse.

Wichtige informationen
Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Dresden
Meraner Str. 10, 01217, Sachsen, Deutschland
Plan ansehen

Was lernen Sie in diesem Kurs?

Wasserfach
Umweltprüfungen

Dozenten

Roland Meinecke
Roland Meinecke
Wasserfach

Themenkreis

Programm

9.00 – 10.30 Uhr
Begrüßung
Rechtliche Grundlagen (neues UVPG, SUP, BNatschG)

  • Kurzer Abriss der einschlägigen Fachgesetze und Richtlinien (Raumordnungsgesetz, RoV; UVPG; UVP-Ländergesetz; Erlasse zur UVP und Eingriffsregelung)
  • Eingang der gesetzlichen Vorgaben in die Antragsunterlagen
  • Gemeinsamkeiten und Unterschiede von SUP, UVP und ER
  • Begrifflichkeiten und Inhalte
  • praktische Handhabung – Beispiele
  • Fachwissenschaftliche Anforderungen an die Praxis
  • Übersicht über die fachwissenschaftlichen Vorgaben (Richtlinien und Leitfaden etc.)
  • Beispiele für Materialien und Hinweisen aus verschiedenen Bundesländern

10.30 – 12.30 Uhr
Projekt-UVP

  • Rechtliche Grundlagen − mit Beispielen der Umsetzung in der Praxis
  • Schutzgüter des UVPG
  • Feststellung des Untersuchungsrahmens – scoping
  • UVP-Vorprüfung vs. Haupt-UVP
  • Bestandserfassung - Konfliktanalyse - Erheblichkeit
  • Rolle der Vermeidung / Minimierung
  • Kompensation
  • Geprüfte Lösungsmöglichkeiten (Alternativenprüfung?)
  • Rechtsfolgen der Umweltunverträglichkeit?
  • Beispiele aus der wasserfachlichen Praxis

12.30 – 13.15 Mittagspause

13.15 – 14.45 Uhr
Eingriffsregelung

  • Rechtliche Grundlagen - Schutzgüter von Natur und Landschaft
  • Leitfäden / Handlungsempfehlungen der Länder (hier: TU Berlin 2009)
  • Eingriffsdefinition (Positiv-/Negativlisten)
  • Nachhaltig und Erheblichkeit?
  • Bestandserfassung
  • Bewertung - Konfliktanalyse – Kompensationsbedarf?
  • Vermeidung / Minimierung (BVerwG Urteil OU Freiberg – Folgen)
  • Kompensation (Ausgleich / Ersatz)
  • Prüfung nach § 15 Absatz 3 BNatschG
  • …an anderer Stelle mit geringeren oder keinen Beeinträchtigungen (zumutbare Alternativenprüfung)
  • Rechtsfolgen?!
  • Beispiele aus der Praxis wasserbaulicher Projekte

14.45 – 15.00 Pause


15.00 – 16.15 Uhr

Exkurs: Umweltschadensrecht

  • Einführung in die Regelungen der Umwelthaftungsrichtlinie 2004 und des USchadG 2007
  • Ziele des USchadG – Umsetzung in die Fachgesetze (WHG, BNatSchG)
  • Berufliche Tätigkeiten – Betreiber / Verursacher – zwei Fallkonstellationen
  • Informationspflicht
  • Gefahrenabwehrpflicht
  • Sanierung
  • Verantwortliche – Haftung – Rolle von Auftragnehmern
  • Bedeutung eines Ausnahmeantrages (WHG, BNatSchG) zur „Enthaftung“ – Aufbau und Inhalte
  • praktische Folgen – Beispiele, hier: wasserrechtliche Erlaubnis (u.a. Einleitung belasteter Wässer in die Vorflut)

16.15 – 16.30 Uhr

Abschlussdiskussion

Zusätzliche Informationen

Die Teilnehmer bekommen in einer Einführung einen Überblick über Recht und Praxis der Strategischen Umweltprüfung (=Plan-UVP) zum Hochwasserrisikomanagementplan (gemäß HWRM-RL) und zum Maßnahmenprogramm (gemäß WRRL).