Weiterbildung - Gefahrstoffe am Bau Sachgerechter Umgang mit Stäuben, Harzen, Lösemitteln, Dämpfen, Abgasen, biologischen Arbeitsstoffen u.a.m.

IWU - Institut für Wirtschaft und Umwelt
In Magdeburg

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  • Kurs
  • Magdeburg
  • Dauer:
    1 Tag
Beschreibung

Das Seminar soll einen Überblick zu häufig vorkommenden Gefahrstoffen geben und über die resultierenden Risiken am Bau und deren Minimierung informieren. Im Vordergrund stehen hier Aspekte des Arbeitsschutzes und der Gefähr-dungsbeurteilung, der Entsorgung und des sachgerechten Umganges mit Gefahrstoffen am Bau allgemein. Gefahrstoffe gibt es nahezu ausnahmslos - auf jeder Baustelle. Besonders SiGe-Koordinatoren gemäß Baustellenver-ordnung können hier ihre arbeitsschutzfachlichen Kenntnisse praxisgerecht mit Informationen ergänzen, die in den Lehrgängen nach RAB 30 häufig fehlen.
Gerichtet an: Das Seminar richtet sich an Sie, die bei Behörden, Bauun-ternehmen und Planungsbüros mit der Arbeitssicherheit auf Baustellen des Hoch- und Tiefbaus verantwortlich befasst sind.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Magdeburg
Maxim-Gorki-Str. 13, 39108, Sachsen-Anhalt, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

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keine

Was lernen Sie in diesem Kurs?

Gefahrstoffe

Themenkreis

Gefahrstoffe oder die Exposition gegenüber gefährlichen Stoffen führen in der Bauwirtschaft zu erheblichen Risiken und Folgen. Die Häufigkeit berufsbedingter Erkrankungen zeigt für diesen Wirtschaftsbereich (und auch für verwandte Bereiche der Steine und Erden) deutlich die wichtigsten Risiken auf. Neben Erkrankungen sind auch Unfallsituationenrelevant. Auch die Sensibilisierung gegenüber z.T. hochpotenten Allergenen ist von Bedeutung. Als besonders risikoreich ist z.B. die Exposition gegenüber organischen und mineralischen Stäuben aller Art zu sehen, aber auch das Einatmen von Schweißrauch, Dieselabgasen, Bitumen- und Lösemitteldämpfen u.a.m. Die Verwendung von Isocyanaten und Epoxidharzen (z.B. in Klebern, Beschichtungen, Anstrichen, Montageschäumen), Zement, Schalölen, Kraftstoffen, Gasflaschen u.a.m. birgt weitere Risiken.

Darüber hinaus können beim Bauen im Bestand zusätzliche Gefahrstoffe älterer Anwendung auftreten, insbesondere Asbest, künstliche Mineralfasern, Teer, PCB, Holzschutzmittel. Außerdem treten Biologische Arbeitsstoffe immer mehr ins Blickfeld. Davon stark betroffen sind der Garten- und Landschaftsbau, Arbeiten an abwasser- und abfalltechnischen Anlagen, Arbeiten an raumlufttechnischen Anlagen, Bodensanierungsmaßnahmen, aber auch alle Arbeiten in Bereichen mit Exposition z.B. gegenüber Taubenkot und Schimmelpilzen.