Bildungszentrum für die Entsorgungs- und Wasserwirtschaft gGmbH

Die Einführung einer einheitlichen Wertstofftonne — Die Novelle der Verpackungsverordnung

Bildungszentrum für die Entsorgungs- und Wasserwirtschaft gGmbH
In Duisburg

325 
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Wichtige informationen

Tipologie Seminar
Niveau Anfänger
Ort Duisburg
Dauer nach Vereinbarung
  • Seminar
  • Anfänger
  • Duisburg
  • Dauer:
    nach Vereinbarung
Beschreibung

Während der Veranstaltung werden Vertreter des Bundesumweltministeriums den aktuellen Stand der Überlegungen zu rechtlichen Regelungen für die Einführung der Wertstofftonne vorstellen und ge-meinsam mit den Teilnehmer/-innen erörtern.
Gerichtet an: Hersteller, Händler, Kommunale und private Entsor-gungsunternehmen, Kommunen, Abfallbehörden

Einrichtungen (1)
Wo und wann

Lage

Beginn

Duisburg (Nordrhein-Westfalen, NRW)
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Dr.-Detlev-Karsten-Rohwedder-Straße 70, 47228

Beginn

auf Anfrage

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Themenkreis

Rohstoffe werden aufgrund stark steigender Nachfrage weltweit immer knapper und teurer. Aus Gründen des Ressourcenschutzes und der Wirtschaftlichkeit gewinnt das Recycling immer stärker an Bedeutung. Auch die neue EU-Abfallrahmen-richtlinie, die in Deutschland durch ein neues Kreislaufwirtschaftsgesetz umzusetzen ist, gibt den Mitgliedstaaten Recyclingquoten vor.

Das bisherige System der Gelben Tonnen zur Erfassung von Verpackungsabfällen mit dem Ziel der Verwertung hält eine Mehrheit der Bundesbürger hingegen für unplausibel. Es erscheint Vielen nicht nachvollziehbar, warum bei der Entsorgung zwischen Verpackungen und anderen Kunststoffen unterschieden werden muss. Mit der bundesweiten Einführung einer Wertstofftonne, in der außer Verpackungen auch andere recycelbare Produkte entsorgt werden können, könnten weitere verwertbare Materialien erfasst und die Recyclingquoten deutlich gesteigert werden. Zudem könnte die Sammlung für die Bürgerinnen und Bürger komfortabler werden.

Die Verpackungsverordnung sieht bereits Regelungen vor, die eine gemeinsame Erfassung von Verpackungen und stoffgleichen Nichtverpackungen ermöglichen. Dabei bleiben die Entsorgungspflichten des öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgers und der dualen Systeme unberührt. Die gemeinsame Erfassung kann entweder in Einrichtungen des öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgers oder der dualen Systeme erfolgen.

Nachdem bereits in den vergangenen Jahren bundesweit Pilotprojekte zur einheitlichen Erfassung von Wertstoffen stattgefunden haben und einige erfolgreiche Projekte immer noch laufen, werden derzeit von weiteren Kommunen Überlegungen angestellt, eine Wertstofftonne unter kommunaler
Trägerschaft zu installieren, um eine Vereinfachung der Sammelstruktur, eine Erhöhung der Wertstoffausbeute sowie eine Verringerung der Fehlwurfquote zu erreichen.

Während insbesondere die kommunalen Spitzenverbände dafür plädieren, dass im neuen Kreislaufwirtschaftsgesetz die kommunale Zuständigkeit für die Wertstofftonne klargestellt wird, sprechen sich Vertreter-/innen der Privatwirtschaft und des Bundeskartellamts generell für eine weitgehende Privatisierung der Entsorgungswirtschaft aus.


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