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Universität Heidelberg - Wissenschaftliche Weiterbildung

Mediation: 120H-Ausbildungslehrgang zur/zum zertifizierten Mediator/in

Universität Heidelberg - Wissenschaftliche Weiterbildung
In Berlin ()

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Wichtige informationen

Tipologie Workshop berufsbegleitend
Niveau Anfänger
Unterrichtsstunden 120h
Dauer 6 Monate
  • Workshop berufsbegleitend
  • Anfänger
  • 120h
  • Dauer:
    6 Monate
Beschreibung

KONSTRUKTIVE KONFLIKTLÖSUNG:
Mediation ist ein weithin anerkanntes Verfahren zur Lösung von Konflikten in Familien, in Personengesellschaften, in bzw. zwischen Betrieben sowie bei Auseinandersetzungen im öffentlichen und internationalen Bereich.
Der interdisziplinäre Ansatz der Mediation als neue Form der Bewältigung von Interessenkonflikten betont die Eigenverantwortlichkeit der Partner/-innen: In der Überwindung des Prinzips von Sieg und Niederlage wird eine faire Lösung für die zukünftige Arbeitsgestaltung aller Beteiligten erarbeitet und beschlossen.
Das Weiterbildungsprogramm wendet sich an Personen mit einem abgeschlossenen Hochschulstudium, die über eine zweijährige Berufserfahrung (in der Regel meditaionsrelevant und nach Studienabschluss) verfügen und die die Möglichkeit haben, bereits während der Weiterbildung in ihrem Umfeld die gelernten Techniken und Haltungen zu praktizieren.
Ziel des Lehrgangs ist es, Mediation als berufspraktische Zusatzqualitfikation kennen zu lernen. Sie dient dem Erwerb erster Basiskompetenzen auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse, fördert kreatives Querdenken und gibt Anwenderinnen und Anwendern klare Strukuren an die Hand.
Die Seminare sind berufsbegleitend, praxisorientiert und interdisziplinär ausgerichtet und unterliegen einem fortlaufenden Qualitätsmanagement. Der Lehrgang erfolgt in acht Modulen mit 120 Zeitstunden, die Inhalte entsprechen den Vorgaben des Mediationsgesetzes vom 21. Juli 2012 und dient dem Erwerb der Bezeichung Zertifizierte/r Mediator/in.
Optional können im Anschluss methodische und thematische Spezialisierungsseminare besucht werden. In diesen werden die erworbenen Grundfertigkeiten durch praktische Handlungskompetenzen in verschiedenen Berufsfeldern und Anwendungsbereichen ergänzt.

Häufig gestellte Fragen

· An wen richtet sich dieser Kurs?

Personen, die sich beruflich mit Konflikten und der Regelung von Interessensgegensätzen befassen.

· Voraussetzungen

Abgeschlossenes Hochschulstudium und zweijährige Berufserfahrung

Was lernen Sie in diesem Kurs?

Mediation
Kommunikation
Konfliktlösung
Bewältigung von Interessenkonflikten
Qualitätsmanagement
Konfliktbewältigung
Mediationsmodell
Visualisierung
Paraphrasieren
Kommunikationsmuster
Kreativitätstechniken
Konfliktdynamik
Konflikttheorien
Gerechtigkeitsprinzipien
Rolle des Rechts
Mediationssettings
Mediationsabschlussvertrag
Qualitätssicherung
Dokumentation

Dozenten

Frank Glowitz
Frank Glowitz
Arbeits- und Kommunikationsstrukturen in Organisationen

Frank Glowitz ist Diplompsychologe, Systemischer Supervisor DGSV und hat seine Ausbildung zum zertifizierten Mediator am Heidelberger Institut durchlaufen. Er leitet die Polylux Organisationsberatung Partnergesellschaft in Berlin, wo er sich von Industrie über Banken bis hin zu Pflegeberufen über alle Branchen hinweg mit Reflexionen von Arbeits- und Kommunikationsstrukturen in Organisationen befasst. Frank Glowitz unterrichtet ferner seit 1997 an der Freien Universität Berlin.

Lis Ripke
Lis Ripke
Mediation

Lis Ripke ist Rechtsanwältin, Mediatorin BM® und BAFM, Lehrbeauftragte der Universitäten Heidelberg und Barcelona sowie Ausbilderin BM®. Zusammen mit Prof. Dr. Reiner Bastine gründete sie 1995 das Heidelberger Institut für Mediation und leitet es bis heute gemeinsam mit ihm. Sie ist von der Bundes-Arbeitsgemeinschaft für Familien-Mediation (BAFM) anerkannte Ausbildungsleiterin und international an vielen Ausbildungsgängen der Mediation beteiligt. Im Jahre 2003 wurde ihr wegen ihrer großen Verdienste um die Mediation der Sokrates-Preis von der Centrale für Medation verliehen.

Themenkreis

Die Module des 120-stündigen Ausbildungslehrgangs umfassen folgende Themen:

  1. Grundlagen und Verfahren
  2. Kommunikationstechniken
  3. Verhandlungstechniken
  4. Konfliktkompetenz
  5. Mediation und Recht
  6. Ablauf / Rahmenbedingungen I
  7. Ablauf / Rahmenbedingungen II
  8. Persönliche Kompetenz

Die Module entsprechen den Vorgaben des Mediationsgesetzes bzw. der Zertifizierte-Mediatoren-Ausbildungsverordnung vom 21.08.2016.

Zusätzliche Informationen

http://www.uni-heidelberg.de/wisswb/kommunikation/mediation/seminare_berlin.html

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