Sachkundiger für Veranstaltungsriggng igvw SQQ 2 | Level 2 | Köln

Kurs

In Köln

2.890 € zzgl. MwSt.

Beschreibung

  • Kursart

    Intensivkurs

  • Studienmodus

    Vollzeit

  • Niveau

    Mittelstufe

  • Sprachen

    Deutsch

  • Ort

    Köln

  • Unterrichtsstunden

    102h

  • Dauer

    17 Tage

  • Beginn

    03.03.2026

Der Kurs richtet sich an: Veranstaltungstechniker, Rigger, Beleuchter, Tontechniker; Lichttechniker, Messebauer, Bühne, Film, Messen...

Wichtige Informationen

Dokumente

  • Anmeldeformular

Standorte und Zeitplan

Lage

Beginn

Köln (Nordrhein-Westfalen, NRW)
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Beginn

03.März 2026Anmeldung möglich

Hinweise zu diesem Kurs

Abschluss: Sachkundezertifikat und Sachkundeausweis des igvw SQQ2 | Level 2

Veranstaltungstechniker, Rigger, Beleuchter, Tontechniker; Lichttechniker, Messebauer, Bühne, Film, Messen...

Zum Qualifizierungslehrgang kann zugelassen werden, wer alle folgenden gültigen Nachweise erbringt:

Nachweis der erfolgreich abgelegten Prüfung über die Sachkunde für Veranstaltungsrigging LEVEL 1
Mindestens einjährige Tätigkeit als Sachkundiger für Veranstaltungsrigging Level 1
Erfahrung durch mindestens 40 Einsatztage als Sachkundiger für Veranstaltungsrigging LEVEL 1 innerhalb der letzten 24 Monate vor Lehrgangsbeginn
oder

20 Einsatztage als Sachkundiger für Veranstaltungsrigging LEVEL 1 innerhalb der letzten 12 Monate. Der Nachweis über die Einsatztage ist nachvollziehbar schriftlich zu erbringen,
z.B. durch Führen der auf der IGVW-Internetpräsenz verfügbaren Vorlage für die Tätigkeitsnachweise

Arbeitsmedizinische Eignungsuntersuchung für Arbeiten mit Absturzgefahr, z.B. G 41
Ausbildung in der Ersten Hilfe

Abschluss: Sachkundezertifikat und Sachkundeausweis des igvw Sachkundiger für Veranstaltungsrigging SQQ2 | Level 2

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Meinungen

Themen

  • Veranstaltungsrigging
  • Veranstaltungstechniker/ Veranstaltungstechnikerin
  • Veranstaltungstechnik
  • Rigging
  • Anschlagmittel
  • Anschläger
  • AnschlägerPlus
  • Traversen
  • SQQ2
  • Rigger
  • Riggingausbildung
  • Rigging Ausbildung

Dozenten

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Inhalte

Qualifizierungsinhalte LEVEL 2

Rechtliche Grundlagen, Arbeitsschutz und Gefährdungsbeurteilungen

Tätigkeitsbezogenes Anwenden der Rechtsquellen zu:

  • Verantwortung, Delegation und Pflichtenübertragung
  • Anforderungen an Gefährdungsbeurteilungen
  • Erstellen von Gefährdungsbeurteilungen
  • Festlegen von Aufgabenbereichen und Kommunikationswegen
  • Erstellen von Betriebsanweisungen
  • Koordinieren von Rettungsmaßnahmen

Riggingspezifische Statik

  • Berechnen von Mehrstrang-Bridle
  • Berechnen von Schnittgrößen (Normalkraft, Querkraft, Biegemoment)
  • Lokale und globale Biegung durch z.B. aufgelegte Traversen
  • Vertiefen der Kenntnisse über lokale Beanspruchungen von Traversen und Gebäudetragwerken
  • Abtragen von horizontalen Lasten an Tragwerken (Gebäudetragwerke, temporäre Konstruktionen, etc.)
  • Kennen der eingeschränkten Belastbarkeit von Knotenelementen (z.B. Ground-Support)
  • Kennen der Belastbarkeit von Towerkomponenten (z.B. Ground-Support)
  • Kennen der Bemessungsschnittgrößen von Traversen
  • Kennen der Auflagerreaktionen bei Mehrfeldträgern (z.B. Punktlasten, Streckenlasten, Dreieckslast)
  • Grenzen der rechnerbasierten Anwendersoftware zur statischen Betrachtung
  • Berücksichtigung von dynamischen Lastanteilen bei Einsatz von Hebezeugen
  • Kennen der Einwirkungen durch Wind im Open-Air Bereich (z.B. bei Einsatz von Videowänden)

Technische Kommunikation

  • Erstellen von Aufmaßplänen
  • Erstellen von Riggingplänen
  • Erstellen von Materiallisten
  • Methodik des Einholen von Informationen und Zusammenführen der gewerkespezifischen Pläne
  • Auswählen der für die Ausführung relevanten Daten von technischen Planungsunterlagen (z.B. Licht- und Hallenpläne, Belastungsmöglichkeiten von Tragwerken, statische Berechnungen)
  • Zeichnungsorganisation

Technische Arbeitsmittel (Theorie)

  • Planen von Hilfstragwerken (z.B. Traversen, Teams in Open-Air Bühnen)
  • Ausführungsplanung (statisch einfach Konstruktionen)
  • Planen von bodengestützten Konstruktionen (z.B. Traversentisch, Groundsupport) unter Berücksichtigung örtlicher Gegebenheiten, wie Bodenbeschaffenheit, Veränderung der Bodenverdichtung durch äußere Einflüsse wie z.B. Wetter, Bodenbelastbarkeit, Gefälle, Hohlräume
  • Dimensionieren und Auswählen von Lastaufnahmeeinrichtungen
  • Auswählen von Hubarbeitsbühnen unter Berücksichtigung der baulichen Gegebenheiten (Bodenbelastbarkeit, Türgrößen, etc.)

Technische Arbeitsmittel (Praxis)

  • Aufmessen erstellen anhand von Riggingplänen (verschiedene Varianten, Anwenden des 3-4-5 Verfahrens zur Ermittlung des rechten Winkels, kartesische und polare Koordinaten, Laser Messsysteme)
  • Ausführen von speziellen Anschlagvarianten (Split-Basket, H-Bridle, Pull-Back, Truss-Bridle, etc.)
  • Demontieren oder Austauschen von installierten und belasteten Hebezeugen (z.B. im Messerigging)
  • Auf- und Abbauen von bodengestützten Traversenkonstruktionen
  • Einsetzen von speziellen Montagehilfen für Traversenkonstruktionen (z.B. Tower-Aufrichthilfe)
  • Montieren von vorgegebenen Sicherungssystemen (Lifelines)
  • Kontrollieren der festgelegten technischen Schutz- und Sicherungsmaßnahmen (z.B. Lastmesssyteme, Sekundärsicherungen)
  • Bedienen von Motorsteuerungen zum Verfahren von komplexen Lastsystemen (inklusive Maßnahmen zur verbesserten Kontrolle, 4-Augen Prinzip)
  • Sichtprüfung von Arbeitsmitteln vor, während und nach der Benutzung

Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (Theorie)

  • Kennen verschiedener Rettungsverfahren und deren Anforderungen an Retter und Arbeitsmittel (z.B. begleitende Rettung, Rettung von oben)
  • Systemauswahl von verschiedenen Rettungsgeräten
  • Kennen der bestimmungsgemäßen Benutzung von PSAgA zum Retten aus der Höhe
  • Überblick über geeignete temporäre Lifelinesysteme
  • Befähigung zur Prüfung der PSAgA

Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (Praxis)

  • Sichtprüfung der PSA-Produkte vor, während und nach der Benutzung
  • Absolvieren von Rettungsübungen mit unterschiedlichen Zugangs- und Rettungsvarianten
  • Aufbau von temporären Lifelinesystemen (z.B. vertikaler Toweraufstieg, horizontales Queren auf Strukturen)

Grundlagen E-Technik

  • Kennen der Gefahren des elektrischen Stromes
  • Verstehen der Wirkung auf den menschlichen Körper
  • Verstehen der Grundlagen zu Wechsel- und Drehstrom
  • Kennen der Zusammenhänge zwischen mechanischer und elektrischer Leistung bei Elektrokettenzügen
  • Verstehen von Schutzmaßnahmen und Wissen über die Notwendigkeit eines Potentialausgleichs
  • Kennen von Schutzklassen und Schutzarten bei der Benutzung elektrischer Arbeitsmittel
  • Kennen von Schutzeinrichtungen und deren Wirkungsweisen (z.B. Überstromschutzeinrichtungen, Differenzstromschutzeinrichtungen, Motorschutzschalter)
  • Anwenden von Stecksystemen (z.B. CEE-Steckvorrichtungen, Multitore-Systeme)
  • Anwenden von Sicherheitsbestimmungen (z.B. die fünf Sicherheitsregeln) beim Umgang mit elektrischen Arbeitsmitteln
  • Verstehen der Anforderungen an die fachlichen Voraussetzungen der im Bereich der Elektrotechnik tätigen Personen
  • Kennen der Anforderungen des igvw SQP4

Zusätzliche Informationen

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