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Symposium Behinderung und Beruf

In Bremen ()

1.095 € inkl. MwSt.
  • Tipologie

    Seminar

  • Dauer

    16 Tage

Beschreibung

Als Vertrauensperson der schwerbehinderten Menschen tragen Sie eine
große Verantwortung für die tatsächliche Inklusion behinderter Menschen
in Ihrem Unternehmen. Sie fungieren als Schnittstelle zwischen
Kollegen, Arbeitgeber und Behörden – mit dem Ziel, möglichst optimale
Arbeitsbedingungen und Chancengleichheit für Menschen mit Behinderungen
zu erwirken. Ob Feststellungsverfahren, behinderungsgerechte
Arbeitsplatzgestaltung oder Konfliktberatung – Ihre Aufgaben sind
umfangreich und erfordern entsprechende Kenntnisse

Zu berücksichtigen

Betriebsrat

Zertifikat des Anbieters

Fragen & Antworten

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Was lernen Sie in diesem Kurs?

  • Behinderung
  • Betriebsrat

Themenkreis

Als Vertrauensperson der schwerbehinderten Menschen tragen Sie eine
große Verantwortung für die tatsächliche Inklusion behinderter Menschen
in Ihrem Unternehmen. Sie fungieren als Schnittstelle zwischen
Kollegen, Arbeitgeber und Behörden – mit dem Ziel, möglichst optimale
Arbeitsbedingungen und Chancengleichheit für Menschen mit Behinderungen
zu erwirken. Ob Feststellungsverfahren, behinderungsgerechte
Arbeitsplatzgestaltung oder Konfliktberatung – Ihre Aufgaben sind
umfangreich und erfordern entsprechende Kenntnisse
Auf den Punkt: In diesem
Symposium vermitteln wir Ihnen umfassendes Know-how zur Bewältigung
dieser Aufgabe. Sie lernen die verschiedenen Facetten Ihrer
verantwortungsvollen Arbeit kennen und erhalten einen Einblick in die
rechtlichen Rahmenbedingungen und ihre strategische Umsetzung. Die
Inhalte erstrecken sich von aktuellen Tendenzen in der Gesetzgebung
über Qualifizierungsmöglichkeiten für behinderte Menschen bis zur Rolle
der Schwerbehindertenvertretung im betrieblichen Gesundheitsmanagement.
Machen Sie sich fit und überzeugen Sie durch detailliertes Fachwissen.Tag 1
Vorträge (Vormittags)
 Was bringt das Bundesteilhabegesetz
für die SBV?

Überblick über Inhalt und gestuftes Inkrafttreten
Von der Integrations- zur Inklusionsvereinbarung
Einführung des Übergangsmandats für die betriebliche
SBV,  Verbesserung der Heranziehung, verbesserte Freistellung
Erleichterter Zugang zu Schulungsveranstaltungen für
Stellvertreter
Stärkung der Rechtsstellung der SBV?
Mehr Verbindlichkeit für das Betriebliche
Eingliederungsmanagement?

Fehlzeiten, Langzeit- und Dauererkrankungen

Die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall
Folgen bei Mehrfach- und Folgeerkrankungen
Was kommt danach? Versetzung oder gleicher Arbeitsplatz
Langzeiterkrankung – wann verfällt der Urlaub?
Voraussetzungen der krankheitsbedingten Kündigung
Prognoseprinzip und betriebliche Auswirkungen der Erkrankung

Workshops (Nachmittags)
Wählen Sie einen der 3 folgenden Workshops aus:
1.  Das Feststellungs- und
Gleichstellungsverfahren erfolgreich begleiten

Fragen zur Antragstellung: Feststellung des Grades der
Behinderung
Worauf es ankommt: Antragsverfahren und Besonderheiten
Unterschied zum Gleichstellungsverfahren
Sachaufklärung und medizinische Prüfung
Widerspruch und Klage beim Sozialgericht

2. Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) in
der Praxis

Schnittstellen: Wo BGM ein SBV-Thema wird
Gesundheit langfristig sichern durch Prävention –
gemeinsame Ziele
Bausteine des betrieblichen Gesundheitsmanagements,
Gesundheitsförderung und BEM
Ziele formulieren, Partner finden: förderliche Strukturen
und wirksame Handlungspläne

3. Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat: Synergien
nutzen – gemeinsam handeln!

Den Betriebsrat einbinden: wichtige Schnittstellen
Möglichkeiten der strategischen Zusammenarbeit
Lösungen bei Kompetenzkonflikten
Bearbeitung konkreter Praxisfälle der Teilnehmer

Tag 2
Workshops (Vormittags)
Wählen Sie einen der 3 folgenden Workshops aus:
4. Einstellung schwerbehinderter Menschen

Beteiligung der SBV bei der Einstellung –
Beschäftigungspflicht, Pflichtquote, Ausgleichsabgabe
Eignungsuntersuchung des Arbeitsplatzes
Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit und dem
Integrationsfachdienst
Möglichkeiten der Einflussnahme auf betriebliche
Entscheidungsprozesse

5. Konfliktberatung durch die Vertrauensperson

Konflikte zwischen behinderten Menschen und Kollegen oder
Vorgesetzten
Konflikte mit dem Arbeitgeber und dem Betriebsrat
Erwartungen an die SBV und Grenzen der Beratung
Konfliktberatung in der Praxis

6. Psychische Belastungen – Herausforderungen
für die SBV

Stress bei der Arbeit – was macht krank, was hält gesund?
Gesundheitliche Auswirkungen: körperliche Reaktionen und
psychische Krankheitsbilder
Gefährdungsbeurteilung: Psychische Belastungen und
Beanspruchungen erfassen – aber wie?
Hinweise für die praktische Arbeit der SBV

Vorträge (Nachmittags)
Altersrente wegen Schwerbehinderung

Altersrente bei Schwerbehinderung: Anspruchsvoraussetzung
und Besonderheiten
Renteneintrittsalter nach SGB VI – Vertrauensschutz,
Wartezeit
Rentenabschläge und Rentenbesteuerung
Rente wegen Erwerbsminderung – grundsätzliche Gewährung als
Zeitrente
Betriebliche Altersversorgung

Integrations-/Inklusionsvereinbarung gestalten

Wichtige Regelungsinhalte: Arbeitsbedingungen,
behinderungsgerechte Arbeitsplatzgestaltung, u. a.
Die Situation der schwerbehinderten Menschen im Betrieb als
Grundlage
Verständliche Ziele, verbindliche Maßnahmenpläne
Wirkungsvolle Aufgabenteilung des Integrationsteams, Ziele
setzen und erreichen
Gezielte und integrative Personalentwicklung –
Qualifizierung schwerbehinderter Menschen


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