Bauingenieurwesen und Umweltwisschenschaften

Universität der Bundeswehr München
In Neubiberg

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Wichtige informationen

  • Bachelor
  • Neubiberg
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Das Fach Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften umfasst alle Aspekte der wissenschaftlich begründeten und abgesicherten Planung und Errichtung baulicher Anlagen in ihrer Einbettung in das natürliche und infrastrukturelle Umfeld.
Gerichtet an: Abiturierten.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
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Neubiberg
Werner-Heisenberg-Weg 39, 85577, Bayern, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Das Studium des Bauingenieurwesens und der Umweltwissenschaften ist attraktiv für Studienanfänger, die in der Schule Freude an naturwissenschaftlichen und mathematischen Fächern hatten. Interesse am Bauen mit allen seinen Facetten ist wichtig als Motivation für das breit gefächerte Studium.

Themenkreis

I) Studiengangbeschreibung

Bauwerke stellen Eingriffe in eine bestehende Infrastruktur und in gegebene natürliche Umgebungen dar; Ziel des Bauingenieurwesens ist es, die Auswirkungen einer baulichen Maßnahme umfassend auf wissenschaftlicher Grundlage zu beurteilen und das Bauprojekt unter eingehender Berücksichtigung der Aspekte Standsicherheit, Funktionalität, Dauerhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit durchzuführen sowie bauliche Anlagen unter solchen Gesichtspunkten zu betreiben und weiterzuentwickeln.

Im Bachelor-Studium Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften stehen zunächst die mathematisch- naturwissenschaftlichen Grundlagen im Vordergrund. Neben der Mathematik nehmen die Mechanik
und die Werkstoffwissenschaften breiten Raum ein. Dazu tritt die Baukonstruktion und Bauphysik, die das erste wichtige Bindeglied zu der praktischen Anwendung der naturwissenschaftlichen Inhalte herstellt. Im weiteren Verlauf des Studiums werden die drei großen Richtungen des Bauingenieurwesens eingeführt:
- Konstruktiver Ingenieurbau (Planung, Berechnung, Konstruktion und Ausführung von Bauwerken des Hoch- und Tiefbaus, von Brücken und Hochhäusern bis zu Tunneln)
- Wasser, Umwelt, Boden (Bewirtschaftung der Wasserressourcen durch Planung, Berechnung, Konstruktion, Bau und Betrieb von wasserwirtschaftlichen Anlagen, Fluss- und Küsteningenieurwesen,
Wasserversorgungs- und Entsorgungseinrichtungen, Umweltingenieurwesen)
- Umwelt, Verkehr, Raumplanung (Planung, Konstruktion, Bau und Betrieb von Verkehrsanlagenunter Berücksichtigung von Umweltbelangen)
Der Bachelor-Studiengang bietet in Vorbereitung auf ein späteres Master-Studium Gelegenheit, einen dieser drei Bereiche vertieft kennen zu lernen

Aufbau des Studiengangs

Im ersten Studienjahr werden Mathematik, Baumechanik und Statik gelehrt, dazu Grundlagen der Geodäsie, Umwelt- und Geowissenschaften, Entwerfen und Konstruieren sowie Experimental- und Bauphysik.
Im zweiten Studienjahr beschäftigen sich die Studierenden mit den Grundlagen des Wasserwesens, Verkehrswesens und des Konstruktiven Ingenieurbaus - je nach Studienrichtung auch vertieft. Verpflichtend
für alle sind Vorlesungen der Bauinformatik, Werkstoffkunde und Geotechnik. In der vorlesungsfreien Zeit im Sommer finden eine große Exkursion und das Baumaschinenpraktikum statt. Im dritten Jahr hören alle Studierenden Vorlesungen aus Umweltwissenschaften, Bauprojektmanagement und Raumplanung, Bauinformatik und Baubetrieb und nehmen an einem interdisziplinären Projekt teil. Je nach Vertiefungsrichtung besuchen sie zusätzlich Vorlesungen in den Fächern Geotechnik, Wasserwesen, Statik und Bauinformatik. Die Bachelor-Arbeit am Ende des dritten Studienjahres schließt das Studium ab. Für ihre Erstellung sind 3 Monate vorgesehen.

Berufsbilder

Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Bauingenieurwesen und Umweltwissenschaften sind sehr vielseitig einsetzbar. Die Arbeitsgebiete des Bauingenieurs umfassen viele Bereiche des
Ingenieurwesens, u.a.:
- Mechanik und Statik
- Bauinformatik, zum Beispiel die Entwicklung von Berechnungsprogrammen oder von Software für das Bauingenieurwesen
- Konstruktiven Ingenieurbau, zum Beispiel Brückenbau, Industrieanlagen, Bauphysik
- Werkstofftechnik
- Verkehrswegebau, zum Beispiel Straßenbau, Eisenbahnbau, Wasserstraßen, Flughafenbau
- die Geotechnik, zum Beispiel Grundbau, Bodenmechanik, Felsbau
- konstruktiven Wasserbau, zum Beispiel Talsperren, Wehre, Wasserkraftanlagen, Renaturierung von Flüssen
- Baubetrieb
- Flussgebietsmanagement
- Abfalltechnik und Siedlungswasserwirtschaft, zum Beispiel Müllentsorgung, Trinkwasserversorgung, Abwasserentsorgung
Ingenieurbüros, Baufirmen und die öffentliche Hand bieten Möglichkeiten für planende, ausführende und überwachende Aufgaben. Beratende und gutachterliche Tätigkeiten zählen ebenfalls zum Spektrum beruflicher Möglichkeiten des Bauingenieurs.

Bewerbungsfrist:

Zivilisten richten ihre Bewerbung bis zum 31. März des Jahres des geplanten Studienbeginns.

Studienbeginn: Herbsttrimester


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