Informatik

Brandenburgische Technische Universität Cottbus
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  • Bachelor
  • Cottbus
  • Dauer:
    3 Jahre
Beschreibung

Die Informatik ist eine Wissenschaft, die sich mit der systematischen Beschreibung, Analyse und Gestaltung von informationsverarbeitenden Prozessen (d.h. Vorgängen zur Umformung bzw. dem Transport von Informationen) beschäftigt.
Gerichtet an: Abiturierten.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Cottbus
Konrad-Wachsmann-Allee 1, 03046, Brandenburg, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Die Zulassung zum Studium setzt eine Allgemeine Hochschulreife (Abitur) voraus. Die Vergabe der Studienplätze unterliegt an der BTU Cottbus keinen Zulassungsbeschränkungen, man kann sich also direkt an der BTU Cottbus bewerben.

Themenkreis

Allgemeines

Die Informatik ist ein vergleichsweise junges Fachgebiet, das ein breites Spektrum von Aspekten umfasst. Diese reichen von den technischen Aspekten des Aufbaus von Computern, der Entwicklung von System- und Anwendungssoftware, der Erarbeitung von Anwendungslösungen bis hin zu sozialen Aspekten des Einflusses von Computern bzw. der Computerisierung und Medialisierung auf die Gesellschaft.

Ein erfolgreiches Studium der Informatik setzt die Fähigkeit sowohl zu einer mathematisch formalen, abstrakten, wie auch einer anwendungsbezogenen praktischen Arbeitsweise voraus. Der Studienbewerber sollte Interesse am Umgang mit Hard- und Software von Rechnern haben. Spezielle Programmierkenntnisse werden nicht vorausgesetzt, elementare Programmierkenntnisse sind jedoch sehr vorteilhaft. Sind wenige Programmierkenntnisse vorhanden, wird der Besuch des Programmiervorkurses dringend empfohlen. Gute Kenntnisse der englischen Sprache erweisen sich im Laufe des Studiums der Informatik als unentbehrlich, da ein Großteil der Fachliteratur (Lehrbücher, Zeitschriften, technische Dokumentationen, ...) nur in englischer Sprache verfügbar ist. Die Arbeit eines Informatikers erfolgt häufig im Rahmen größerer Gruppen. Es sollten deshalb die Bereitschaft und Fähigkeit zur Teamarbeit vorhanden sein.

Aufbau des Bachelor-Studiengangs

Der Bachelor-Studiengang Informatik hat eine Regelstudienzeit von sechs Semestern und gliedert sich in ein zweijähriges Grund- und ein einjähriges Fachstudium.

Das Grundstudium dient der Vermittlung der für das Fach notwendigen grundlegenden Kenntnisse, Techniken und dem Kennenlernen der Hilfsmittel. Damit alle Studierenden nach dem Grundstudium über ein einheitliches Basiswissen verfügen, besteht dieser Studienabschnitt im Wesentlichen aus Pflichtmodulen.

Das Fachstudium hingegen vertieft diese Kenntnisse, bereitet auf die abschließende Bachelor-Arbeit vor und qualifiziert für die anschließende berufliche Tätigkeit beziehungsweise das weiterführende Master-Studium. In dem - durch eine große Flexibilität gekennzeichneten - Fachstudium erweitern die Studierenden ihr Basiswissen und spezialisieren sich auf ein Gebiet der Informatik, das ihren Neigungen und Interessen besonders entspricht und auf den späteren beruflichen Einsatz vorbereitet. Dabei wird eine notwendige Breite der Lehrinhalte sicher gestellt. Potentielle Betreuer der abschließenden Bachelor-Arbeit helfen gerne bei der Auswahl der relevanten Module aus dem großen Angebot. Eigenständiges Arbeiten, wie zum Beispiel Literaturrecherchen, Schreiben von wissenschaftlichen Texten und Umsetzen von Softwareprojekten wird in Praktika und Seminaren geübt.

Themengebiete im Bachelor-Studium sind:

- Grundlagen der Informatik: Programmier-Fähigkeiten in kleinen Programmen und größeren Softwaresystemen, Konzepte von Betriebssystemen mit integrierter Prototyp-Entwicklung, Ersetzungssysteme, einfache Algorithmen und Daten-Strukturen
- Grundlagen der Mathematik: Konzepte und Beweise in Analysis, Algebra, Analytischer Geometrie, Logik und Kombinatorik
- Theoretische Informatik: Entscheidbarkeit von Fragestellungen, Lösbarkeit und Schwierigkeit von Problemen, Compilerbau, Programmiersprachen-Konzepte, effiziente Algorithmen
- Praktische Informatik: Arbeitstechniken, Entwurf von Datenbanken und ihre internen Funktionsweise, Computergrafik, Kommunikationsprotokolle und Standards für Webanwendungen und Netzwerke, Modellierung großer Software, Verifikation und Daten-Analyse
- Angewandte Informatik: Kommunikation zwischen Software-Komponenten, Prozessorarchitektur, Schaltungsentwurf, interne Konzepte für Betriebssysteme, verteilte und parallele Systeme, drahtlose- und mobile Kommunikationssysteme
- Durch Praktika (Programmier-, Digital- und Softwarepraktikum) sowie Proseminare wird die praktische Umsetzung des erworbenen Wissens geübt und nebenbei „weiche" Fähigkeiten (Softskills), wie zum Beispiel Team- und Kommunikationsfähigkeit, sowie Präsentationstechniken, trainiert

Anwendungsfach: Durch eine Ausbildung in einem Anwendungsfach lernt der Studierende grundlegende Aufgabenstellungen und Vorgehensweisen eines Anwendungsgebietes der Informatik kennen. Das Ziel ist, die Möglichkeiten der Informatik zur Lösung wissenschaftlicher Probleme anderer Gebiete zu studieren. Er lernt dabei auch die Zusammenarbeit mit Vertretern anderer Disziplinen und vertieft das Verständnis für andere Wissensgebiete. Mögliche Anwendungsfächer sind Mathematik, Physik, Chemie, Elektrotechnik und Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen, Recht und Bauingenieurwesen.

Tätigkeitsfelder

Wenn der Studierende mit dem Bachelor-Abschluss die Uni verlässt, hat er gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Zahlreiche Analysen belegen den Bedarf an Universitätsabsolventen, die für den rasant expandierenden IT-Bereich adäquat ausgebildet sind. Absolventen mit Universitätsabschluss gehören zu den Fachexperten, denen man am ehesten zutraut, die vielfältigen komplexen Sachverhalte zu bewältigen und auf den ständigen Wandel der Anforderungen in der zukünftigen Informationsgesellschaft genügend flexibel reagieren zu können.

Als potentielle Arbeitgeber kommen sowohl IT-Abteilungen kleiner und mittelständiger Unternehmen, Systemhäuser, Telekommunikations-Unternehmen, vielleicht auch ein Internet-Dienstleister oder ein Beratungsunternehmen in Frage.

Sollten man eher an einer zukünftigen Tätigkeit in der Forschung und Entwicklung in der Informatik interessiert sein, so ist das vertiefende Studium im Master der richtige Weg. Der Bachelor-Abschluss qualifiziert zum Studium des konsekutiven Master-Studienganges (M.Sc.) Informatik an der BTU Cottbus. Dieser Master-Studiengang ist direkt auf den Bachelor-Studiengang angepasst und ergänzt ihn somit optimal. Selbstverständlich kann man das Informatik-Studium auch an anderen Hochschule im In- und Ausland fortsetzen. Es ist ebenso möglich, mit geringen Auflagen in informatiknahe Master-Studiengänge, wie zum Beispiel Informations- und Medientechnik, zu wechseln.

Besonderheiten

Der Informatik-Bachelor basiert auf dem erfolgreichen Diplom-Studiengang, welcher seit 1992 an der BTU angeboten wird. Die BTU Cottbus bietet als eine junge Universität eine Reihe nicht zu unterschätzender Vorzüge:

- Sie ist eine überschaubare, kleine Universität mit einem guten, persönlichen Verhältnis zwischen den Lehrenden und Studierenden. Hier gibt es keine anonymen Massenveranstaltungen!
- Die Arbeit in kleinen Gruppen fördert die Kommunikations- und Teamfähigkeit.
- Als junge, wachsende Universität ist die BTU Cottbus auch in Hinsicht auf ihre technische Ausstattung (z.B. flächendeckendes W-LAN) und außerordentlich gut ausgestattete Bibliotheken (z.B. Zugriff auf elektronische Zeitschriften oder Konferenzberichte) auf dem neuesten Stand.
- Ganz selbstverständlich sind die Studierenden in die aktive Forschung der Lehrstühle einbezogen. Damit kann man als studentische Hilfskraft auch einen Job bekommen, der zur Finanzierung des Studiums wesentlich beiträgt. Sie bekommen dann den neusten Wissensstand aus erster Hand und werden noch dafür bezahlt!
- Die Ausbildung an der BTU ist grundsätzlich praxisnah: Neben den Praktika haben viele Veranstaltungen integrierte praktische Anteile.
- Die BTU mit Ihrer Vielfalt an internationalen Beziehungen eröffnet den Studenten die besten Chancen, Auslandserfahrungen zu sammeln, die im Zug der Globalisierung der Wirtschaft immer größere Bedeutung erlangen werden.

Bewerbungsfrist: 09.10.

Die Studienaufnahme ist nur zum Wintersemester möglich.


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