Medizinische elektrische Systeme: Regeln für das Herstellen und Ändern

Mtk biomed, Peter Kron GmbH
In Berlin und München

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Beschreibung

Neben der umfassenden Darstellung der theoretischen Grundlagen wird besonderer Wert auf die Vermittlung praktischer Hinweise gelegt. Ausgehend von einem reichhaltigen Erfahrungsschatz des Referenten mit Prüfungen an medizinischen elektrischen Geräten und Gerätekombinationen werden nützliche Tipps und Kniffe aus der Praxis vermittelt.
Gerichtet an: Dieses Seminar wendet sich an erfahrene Medizintechniker, die in Krankenhäusern, in der Industrie und bei Dienstleistungsunternehmen neue medizinische elektrische Systeme zusammenstellen, bzw. bestehende Systeme in ihrer Zusammensetzung ändern. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die Seminarteilnehmer über die Prüfung von Einzelgeräten hinreichende Kenntnisse besitzen und über praktische Erfahrungen verfügen.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Berlin
Harlemer Str. 23-27, 12359, Berlin, Deutschland
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auf Anfrage
München
Marchioninistrasse 15, 81377, Bayern, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Es wird vorausgesetzt, dass die Seminarteilnehmer über eine elektrotechnische Grundausbildung (z. B. Berufsabschluss, Studium, andere geeignete Ausbildungen) verfügen. Sie sollen außerdem bereits in der Lagen sein, medizinische Einzelgeräte selbständig zu prüfen. Das Seminar soll die Teilnehmer befähigen, die mit der Herstellung, bzw. Änderung von Systemen verbundenen Probleme und Gefährdungen abzuschätzen und daraus die entsprechenden Schlussfolgerungen abzuleiten. Jeder Teilnehmer erhält umfangreiche Schulungsunterlagen und ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme.

Dozenten

Dipl. –Ing. Günther Haufe
Dipl. –Ing. Günther Haufe
Fachingenieur der Medizin

Dipl. –Ing. Günther Haufe ist öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Beatmungs- und Narkosegeräte sowie Geräte der Intensivmedizin.

Themenkreis

Medizinesche elektrische Systeme können über die unterschiedlichste Art und Weis zustande kommen.

Neben der „klassischen“ Kombination verschiedener medizinischer elektrischer Einzelgeräte (z. B. „MIC-Turm“) können medizinische elektrische Geräte auch mit nichtmedizinischen Geräten kombiniert werden (z. B. Videomonitor am Ultraschall-Diagnostikgerät) oder an ein bestehendes EDV-System angeschlossen werden (z. B. Monitorsystem am PDMS). Nicht zuletzt können Medizinprodukte lediglich noch aus Software bestehen und auf einem EDV-System installiert sein (z. B. PC-EKG).

Im Seminar wird eingangs auf die aktuell bestehenden gesetzlichen Vorschriften und Regeln der Technik eingegangen. Diese sind in der zurückliegenden Zeit mehrfach geändert worden, und diese Änderungen sind bis heute nicht abgeschlossen. Neben der Erläuterung des aktuellen Stands wird auch auf die Einordnung zu früheren Fassungen eingegangen.

Programm:

  • Gesetzliche Grundlagen für das Herstellen von medizinischen elektrischen Systemen
  • Regeln der Technik
    • EN 60601 – 1 (07.2007): Medizinische elektrische Geräte – Allgemeine Festlegungen für die Sicherheit einschließlich der wesentlichen Leistungsmerkmale
    • EN 60601 – 1 – 1 (08.2002): Festlegungen für die Sicherheit von medizinischen elektrischen Systemen
    • DIN EN 62353 (08.2008): Medizinische elektrische Geräte: Wiederholungsprüfungen und Prüfungen nach Instandsetzung von medizinischen elektrischen Geräten
  • Medizinische elektrische Systeme, Begriffsbestimmungen, Abgrenzungen und Beispiele
  • Definition der Zweckbestimmung
  • Kombinationen mit nichtmedizinischen elektrischen Geräten
  • Kombinationen mit Komponenten der Rechentechnik
  • Kombinationen in bestimmten Räumen
  • Bescheinigungen über die Konformität
  • Praktische Hinweise