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Plan-UP (SUP) Projekt-UVP FFH-VP - Umweltprüfungen in der kommunalen Bauleitplanung

IWU - Institut für Wirtschaft und Umwelt
In Magdeburg

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Wichtige informationen

  • Intensiv-Workshop berufsbegleitend
  • Magdeburg
  • 7 Lehrstunden
  • Dauer:
    1 Tag
  • Wann:
    Freie Auswahl
Beschreibung

An Beispielen der Raumordnung (RROP), Bauleitplanung (FNP, B-Plan) sowie der Objektplanung (wasserrechtliche Gestattungen; bergbauliche und touristische Projekte) werden Theorie und Praxis der Regelungsumsetzung aus der Sicht betroffener Dritter (Kommunen, Vollzugsbehörden, Unternehmer, Planer) behandelt. Einen wichtigen Schwerpunkt des Seminars, bilden die eigenen Erfahrungen und Probleme.
Gerichtet an: öffentliche und private Vorhabensträger, Vorhabensträger der Städte, Kreise und Gemeinden sowie betroffene Dritte (Kommunen, Vollzugsbehörden, Unternehmer, Planer)

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Dieser Kurs ist als Bildungsurlaub anerkannt

Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
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Magdeburg
Maxim-Gorki-Str. 13, 39108, Sachsen-Anhalt, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Welche Ziele werden in diesem Kurs verfolgt?

Maßgebliche europäische Richtlinien aus dem Bereich des Umwelt- und Naturschutzes sind in nationales Recht umgesetzt. Neben der „FFH- und Vogelschutz-Richtlinie“ und der „Richtlinie zur Projekt-UVP“ entfaltet auch die „Richtlinie zur UVP für Pläne und Programme“, integriert ins UVPG, unmittelbare Wirkung auf Plan- und Zulassungsverfahren des Bundes und der Länder – die Novellierungen im Umweltrecht (bspw. BNatSchG, UVPG, WHG u.v.m. 2009/2010) sind anzuwenden. Alle drei Regelwerke europäischen Ursprungs haben weitreichende Folgen – komplexe Umweltprüfungen für konkrete Projekte, Pläne und Programme. Formale und inhaltliche Vorgaben der FFH-, Umweltverträglichkeit wie auch der SUP müssen in der täglichen Praxis der Plan- und Genehmigungsverfahren mit „Leben“ gefüllt werden.

· An wen richtet sich dieser Kurs?

Vorhabensträger der Städte, Kreise und Gemeinden in ihrer klassischen Aufgabe der Landschafts-, Raum- und Bauleitplanung gehören dabei zu den am stärksten Betroffenen. Aber auch öffentliche und private Vorhabensträger sehen sich hohen Hürden, wie zeit- und kostenintensiven Untersuchungen Gutachten sowie Abstimmungs- und Beteiligungsverfahren gegenüber. An Beispielen der Raumordnung (RROP), Bauleitplanung (FNP, B-Plan) sowie der Objektplanung (wasserrechtliche, bergbauliche und Infrastrukturprojekte) werden Theorie und Praxis der Regelungsumsetzung behandelt. Einen wichtigen Schwerpunkt des Seminars, bilden die eigenen Erfahrungen und Probleme der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Es besteht die Möglichkeit der intensiven Diskussion von aktuellen Fallbeispielen aus den verschiedenen Akteursgruppen.

· Voraussetzungen

keine, nur fachliches Interesse

· Worin unterscheidet sich dieser Kurs von anderen?

Vorhabensträger der Städte, Kreise und Gemeinden in ihrer klassischen Aufgabe der Landschafts-, Raum- und Bauleitplanung gehören dabei zu den am stärksten Betroffenen. Aber auch öffentliche und private Vorhabensträger sehen sich hohen Hürden, wie zeit- und kostenintensiven Untersuchungen Gutachten sowie Abstimmungs- und Beteiligungsverfahren gegenüber.

· Welche Schritte folgen nach der Informationsanfrage?

Als Termin in meinem Kalender vormerken (z.B.: Outlook, Lotus, SuperOffice usw.)

Was lernen Sie in diesem Kurs?

Kommunen
Expertenwissen
Fachwissen

Dozenten

Dozent/in Fachreferent/in
Dozent/in Fachreferent/in
siehe Seminarthema

Themenkreis

09:30 Uhr Einführung in die EU-Richtlinien

  • Europarechtliche Regelungen
  • Fachgesetzliche/fachwissenschaftliche Anforderungen
  • Eingang gesetzlicher Vorgaben in die Antragsunterlagen
  • Praxisbeispiele für Materialien und Hinweise


11:00 Uhr Kaffeepause

11:15 Uhr Gemeinsamkeiten und Unterschiede

  • Begrifflichkeiten, Inhalte, Anwendungsbereiche
  • Antragskonferenzen – ‚scoping’
  • Untersuchungsraum – Gebietsschutz
  • Abschichtung von Prüfinhalten
  • Rechtswirkungen – Beteiligungen
  • Beispiele aus Raum-, Bauleit- und Objektplanung


12:15 Uhr Mittagspause

13:00 Uhr Aufbau und Inhalt: UVP-Vorprüfung, Umwelt-, FFH-Verträglichkeitsstudie, Umweltbericht

  • Begrifflichkeiten – Definition, Erklärung
  • Prüfschritte (Vorprüfung oder ‚screening’, Verträglichkeitsprüfung, Ausnahmeregelungen)
  • Kernelemente (Bestand, Empfindlichkeit, Wirkung)
  • Stellenwert der Bedarfsanalyse – Prüfung von Alternativen
  • Vermeidung und Minimierung – Optimierung des Projekts
  • Kompensations- und Kohärenzmaßnahmen
  • Rolle von Antragstellern, Behörden, Trägern öffentlicher Belange und der Öffentlichkeit


14:30 Uhr UVP, SUP, FFH-VP – Probleme aus der Praxis

  • Teilnehmer benennen praktische Beispiele aus Raum-, Bauleit- und Objektplanung
  • Hauptproblemfelder werden gebündelt
  • Ergänzungen durch Beispiele der Referenten


15:30 Uhr Kaffeepause

15:45 Uhr UVP, SUP, FFH-VP – Lösungsansätze

  • Anhand der Hauptproblemfeldern werden negative wie positive Handlungsansätze aufgezeigt
  • Ergebnisse aus den vorgestellten Umweltprüfungen werden in einem Maßnahmenkatalog zusammengefasst
  • Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Raum-, Bauleit- und Objektplanung bzgl. der Lösungswege


16:30 Uhr Abschließende Diskussion und Fazit