Kommunikation: Diagnose und Intervention (Nr. 2a)

IWL Seminare GmbH
In München(Region Nord) und München(Region Süd)

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Beschreibung

Lernziele: die "quadratische" Kommunikationspsychologie nach Schulz von Thun durch geeignete Übungen zu verdeutlichen und mit der Praxis zu verbinden;. verschiedene Typen menschlicher Reaktionen (Feedbacks) anhand des Kommunikationsquadrates auseinander zuhalten, ihre Wirkungen abzuschätzen und indikationsgemäß einzusetzen;. Erkenntnisse über eigene Stärken und Schwächen beim Geben verschiedener Feedback-Varianten gewinnen;...

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
München(Region Nord)
Türkenstraße 70, 80799, Bayern, Deutschland
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auf Anfrage
München(Region Süd)
Türkenstraße 70, 80799, Bayern, Deutschland
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Häufig gestellte Fragen

· Voraussetzungen

Teilnahmevoraussetzung für dieses (übungs- und anwendungsorientierte) Seminar ist der Grundkurs (Nr.1).

Dozenten

Eberhard Stahl
Eberhard Stahl
Referent

Jahrgang 1958, Diplom-Psychologe Studium in Hamburg, Zusatzausbildung in Gesprächspsychotherapie und SKAN-Körpertherapie; langjährige Tätigkeit als Psychotherapeut und Eheberater. Seit 1989 selbständiger Berater und Trainer in Wirtschaft und Non-Profit-Bereich, Mitglied im "Arbeitskreis Kommunikation und Klärungshilfe", Arbeitsschwerpunkte: Kommunikation, Führung und Teamentwicklung. Autor des Buches: "Dynamik in Gruppen - Handbuch der Gruppenleitung", erschienen im Beltz Verlag.

Regine Heiland
Regine Heiland
Referentin

Jahrgang 1963 Verheiratet (mit Dr. Robert Stracke), zwei Jungs. Studium in Bonn und Hamburg, Zusatzausbildung in Gestalttherapie und Theaterpädagogik, langjährige Tätigkeit als Lehrbeauftragte an der Uni Hamburg im Fachbereich Beratung und Training. Seit 1990 selbständige Trainerin und Coach in Wirtschaft und Non-Profit-Bereich, Mitglied im "Arbeitskreis Kommunikation und Klärungshilfe". Arbeitsschwerpunkte: Kommunikation, Führung, Coaching, Medizinbereich.

Roswitha Stratmann
Roswitha Stratmann
Referentin

Jahrgang 1963. Studium in Münster und Hamburg, Weiterbildungen in Gesprächstherapie und Gestalttherapie, derzeit in Systemischer Beratung und Therapie; mehrjährige Berufs- und Institutionserfahrung als Psychotherapeutin, Supervisorin, im Strafvollzug und in der Behandlung von Suchtpatienten. Seit 1991 selbständige Trainerin und Beraterin im Wirtschafts- und Sozialbereich, Mitglied im "Arbeitskreis Kommunikation und Klärungshilfe". Derzeitige Arbeitsschwerpunkte: Beratung und Coaching mit dem "Inneren Team", Train-the-Trainer-Seminare, Lebendige Rhetorik, Kommunikation.

Wibke Stegemann
Wibke Stegemann
Referent

Themenkreis

Einführung:

Dieser Kursus bildet das "handwerkliche" Herzstück der Schulz von Thun'schen Kommunikationspsychologie. Im Gegensatz zum Grundkurs (Nr. 1), der Theorie und Selbsterfahrung miteinander verbindet, überwiegen hier konkrete Übungen. Aufbauprinzip: "Erst probieren, dann studieren".

Der Kurs bildet die Voraussetzung für einige Spezialkurse (für die Bausteine Nr. 6 und 7a/b unabdingbar, für den Baustein Nr. 11a erwünscht).

Lernziele:

  • .den Sinn (und z.T. Unsinn) kommunikationspsychologischer Verhaltensempfehlungen (z.B. Ich-Botschaft statt Du-Botschaft) zu erläutern, durch geeignete Übungen und Interventionen zu fördern - aber auch die Grenzen ihrer Gültigkeit zu kennen;
  • ."aktives Zuhören" als Basismethode intensiver Gesprächsführung zu beherrschen, ohne dabei in eine mechanische Marotte zu verfallen;
  • .das "Doppeln" als wohl wichtigste kommunikationspsychologische Hilfstechnik zumindest ansatzweise zu beherrschen; sowohl das Selbstklärungs-Doppeln als auch das dialogische Doppeln als Methode der Konflikt- und Beziehungsklärung;
  • ansatzweise eine komplexe Integration all der Diagnose- und Interventionsmodelle anhand von Praxisbeispielen zu leisten.

Seminarablauf:

1. Tag:

1. Leitvorstellungen zum Seminar

2. Gesprächs- und Beziehungsdiagnose mithilfe von Kommunikationsmodellen: ein erster Versuch

3. Die 5-fache Reaktion (Feedback) als Instrument der situations- und partnerbezogenen Kontaktgestaltung (Einführung und Demonstration)

4. Übungen dazu anhand von Kurzpräsentationen der Teilnehmer.

2. Tag:

1. Metakommunikatorische Morgenrunde

2. Die verschiedenen Feedbacks unter der Lupe: Indikation, Kontraindikation, gefahren oder "Wann gilt welches Feedback?" (Vortrag und Diskussion)

3. "Wissen wir, was wir anrichten?" - Zu unerwarteten Nebenwirkungen/Tiefenwirkungen von Feedbacks. (Vortrag)

4. "Aktives Zuhören" als Basismethode intensiver Gesprächsführung. (Kurzvortrag und Übung)

5. "Doppeln" als Methode zur Anleitung und Begleitung von Selbstklärungen. (Kurzvortrag)

6. Einübung ins Selbstklärungs-Doppeln anhand der Übung "Stuhl A-B" (vgl. "Miteinander reden“ Bd. 2, S. 150ff).

3. Tag:

1. Metakommunikatorische Morgenrunde

2. Selbstklärungs- und dialogisches Doppeln im Vergleich: Indikation und Vorgehensweisen. (Vortrag mit Demonstration)

3. Dialogisches Doppeln als Methode der Beziehungs- und Konfliktklärung: Einübung anhand von Praxisbeispielen der Teilnehmer

4. Komplexe Integration kommunikationspsychologischer Interventionen anhand aktueller Beziehungen und Konflikte aus dem Leben der Teilnehmer. (Übungen in Halbgruppen).

4. Tag:

1. Metakommunikatorische Morgenrunde

2. Integrationsübung: Diagnose und Intervention mit Hilfe kommunikationspsychologischer Modelle

3. Schlussresümee

Erwünscht ist als Vorbereitungslektüre "Miteinander reden, Bd. 1" sowie das Begleitmaterial des Grundkurses (Nr. 1).

Zur Nachbereitung dienen die Bücher "Klärungshilfe 1" (Rowohlt TB 61476), “Miteinander reden: Kommunikationspsychologie für Führungskräfte“ (Rowohlt TB 61531) und "Miteinander reden - Fragen und Antworten" (Rowohlt TB 61963).

Umfangreiche Nachbereitungsmaterialien sind in den Seminarunterlagen vorhanden.

Zeitplan:

Beginn 9.00 Uhr. (1. Tag 11.00 Uhr) - Ende gegen 19.15 Uhr (1. Tag 20.00 Uhr). Von 13.00 Uhr - 15.00 Uhr Mittagspause.

Das Seminar endet am 4. Tag gegen 12.45 Uhr. Es wird empfohlen, keine Abendterminverpflichtungen einzugehen.

Der Kurs Gesprächsdiagnose (Nr. 2a) bildet seinerseits die unabdingbare Voraussetzungen für die Kurse "Erlebnisaktivierende Methoden in Gruppen" (Nr. 6), "Klärungshilfe bei Konflikten" (Nr. 7a/b) und ist darüber hinaus wünschenswerte Voraussetzung für den Kurs “Theorie und Praxis zum Inneren Team (Nr. 11a).

Referenten

· vom 03. – 06. März 2009,Region Nord , mit Roswitha Stratmann

· vom 02. – 05. Juni 2009, Region Süd , mit Eberhard Stahl, Regine Heiland.

· vom 01. - 04. September 2009, Region Nord , mit Wibke Stegemann,


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