Behinderungsgerechte Arbeitsplatzgestaltung - aber richtig!

Poko-Institut
In Bremen, Würzburg und Oberhausen

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Beschreibung

Ihre Kollegen mit Behinderung wissen, wie wichtig die Rahmenbedingungen am Arbeitsplatz sind, damit überhaupt gute Arbeit geleistet werden kann. Oft ist mit Umsetzung auf einen anderen Arbeitsplatz oder dem Einsatz technischer Hilfen die Teilhabe leistungsgewandelter oder behinderter Menschen schnell ermöglicht. Für Sie als Vertrauensperson schwerbehinderter Menschen bzw. Beauftragtem des Arbeitgebers geht es darum, die Möglichkeiten zu kennen und wie diese ausgeschöpft werden können, um die individuelle Gestaltung des Arbeitsplatzes für behinderte Menschen optimal und professionell durchzuführen.

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Veranstaltungsort(e)

Wo und wann

Beginn Lage
auf Anfrage
Bremen
Theodor-Heuss-Allee 2, 28215, Bayern, Deutschland
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29.November 2016
Oberhausen
46045, Nordrhein-Westfalen, NRW, Deutschland
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auf Anfrage
Würzburg
97070, Bayern, Deutschland
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Themenkreis

Ihre Kollegen mit Behinderung wissen, wie wichtig die Rahmenbedingungen am Arbeitsplatz sind, damit überhaupt gute Arbeit geleistet werden kann. Oft ist mit Umsetzung auf einen anderen Arbeitsplatz oder dem Einsatz technischer Hilfen die Teilhabe leistungsgewandelter oder behinderter Menschen schnell ermöglicht. Für Sie als Vertrauensperson schwerbehinderter Menschen bzw. Beauftragtem des Arbeitgebers geht es darum, die Möglichkeiten zu kennen und wie diese ausgeschöpft werden können, um die individuelle Gestaltung des Arbeitsplatzes für behinderte Menschen optimal und professionell durchzuführen. Hierbei spielen medizinische, rechtliche, aber auch persönliche Aspekte eine wichtige Rolle.

Auf den Punkt: In diesem Seminar erfahren Sie, wie Arbeitsplätze »richtig« ausgestaltet werden sollten und die Ausstattung mit den notwendigen technischen Arbeitshilfen eine dauerhafte und produktive Beschäftigung ermöglicht, erleichtern und auch sichern kann. Sie erhalten das rechtliche und fachliche Wissen für notwendige Änderungen und wie Sie erfolgreich Gespräche mit Kollegen und Ämtern und zielgerichtet Verhandlungen mit dem Arbeitgeber führen können. Sie werden über Beratungsleistungen und finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten informiert.

Rechtlicher Teil (1,0 Tage)
  • Änderung des Behinderungsbegriffs: Schwerbehinderung, eingeschränkte gesundheitliche Eignung, Leistungswandlung und Minderleistung
  • Anspruch auf Beschäftigung entsprechend der Fähigkeiten und Kenntnisse
  • Realisierung des Anspruchs: Neuausübung Weisungsrecht, Vertragsänderung
  • Grenzen der Beschäftigungspflicht, Unzumutbarkeit (§ 81 Abs. 4 Satz 3 SGB IX)
  • Anspruch auf Leistungen und begleitende Hilfen zur Teilhabe im Arbeitsleben
  • durch die Sozialversicherungen und das Integrationsamt
Fachlicher Teil: Arbeitsmedizin (2,5 Tage)

Einschränkung des beruflichen Leistungsvermögens (Leistungswandlung)

  • Häufige Ursachen für eine Leistungswandlung
  • Verschiedene Krankheitsarten, spezifische Folgen für das Leistungsvermögen
  • Auswirkungen der Leistungswandlung (Minderleistung, Krankenstand, Erwerbsunfähigkeit etc.)

Eingliederung/Wiedereingliederung am Arbeitsplatz

  • Beschreibung und Beurteilung von Arbeitsplätzen (Gefährdungsbeurteilung, Anforderungsprofil), übliche Praxis und neue Verfahren
  • Ärztliche Beurteilung der Leistungsfähigkeit des Betroffenen (Leistungsbild)
  • Steuerung des gesundheitsgerechten Personaleinsatzes in der Praxis
  • Ist eine Integrationsvereinbarung mit Inklusionszielen hilfreich?

Möglichkeiten der Umgestaltung von Arbeitsplätzen

  • Allgemeine Anforderungen guter ergonomischer Gestaltung von Arbeitsplätzen, Arbeitsumgebung und Arbeitsabläufen
  • Angepasste Arbeitsplätze für Behinderte und leistungsgewandelte Kollegen
  • Alternsgerechte Arbeitsplatzgestaltung
  • Ergonomie und gesundheitsgerechte Arbeitsplatzgestaltung für alle
  • Umgestaltung von Arbeitsplätzen (bauliche Veränderungen, andere Ausrüstung)
  • Vorgaben der Arbeitsstättenverordnung zu Barrierefreiheit

Darstellung und Diskussion von Fallbeispielen aus der betriebsärztlichen Praxis



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