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Low Performer: Der rechtssichere Umgang mit leistungsschwachen Mitarbeitern

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In Leipzig, Berlin, Frankfurt am Main und 1 weiterer Standort

490 
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Tipologie Intensivseminar
Niveau Mittelstufe
Ort An 4 Standorten
Unterrichtsstunden 8h
Dauer 1 Tag
Beschreibung

Schlecht- bzw. Minderleister sind in fast jedem Unternehmen anzutreffen. Wenn man nicht aufpasst, gelingt es diesen Störenfrieden, das Betriebsklima nachhaltig negativ zu beeinflussen. Die normalen Kommunikationswerkzeuge und Vorgehensweisen helfen selten, um diese schwierigen Mitarbeiter zu stoppen.
In unserem Seminar erfahren Sie, welche arbeitsrechtlichen Mittel im Umgang mit leistungsschwachen Mitarbeitern sinnvoll sind, um einen Turnaround oder die passende Lösung zu finden. Darüber hinaus lernen Sie, wie eigene Führungsansprüche zu bewältigen und mit Low Performern rechtlich und personalpolitisch korrekt durchzuführen sind.

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Mit Bildungsgutschein

Einrichtungen (4)
Wo und wann
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Berlin
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Zu berücksichtigen

· Welche Ziele werden in diesem Kurs verfolgt?

Sie erhalten einen Überblick über die Möglichkeiten zur Identifizierung von Leistungsdefiziten in der betrieblichen Praxis. Sie erfahren, welche arbeitsrechtlichen Instrumente und personalorientierte Maßnahmen es bei leistungsschwachen Mitarbeitern gibt. Sie wissen, wie man sich von Low Performern rechtssicher trennt und welche Alternativen es zur Kündigung gibt. Sie kennen die Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats im Zusammenhang mit leistungsschwachen Mitarbeitern.

· An wen richtet sich dieser Kurs?

Das Seminar ist nicht nur für die Arbeitgeberseite (Geschäftsführer, Führungskräfte, Personalverantwortliche HR Professionals), sondern auch für die Arbeitnehmervertreter von erheblicher praktischer Relevanz. Denn ohne Kenntnis der arbeitsrechtlichen Voraussetzungen und Handlungsmöglichkeiten der Personal- bzw. Betriebsrats hinsichtlich des Umgangs mit leistungsschwachen Mitarbeitern kann eine sachgerechte Vertretung der Interessen der Belegschaft nicht erfolgen (§ 37 Abs. 6 BetrVG / § 46 BPersVG).

· Worin unterscheidet sich dieser Kurs von anderen?

Unsere Schulungen sind praxisorientierte Seminare mit vielen Fallbeispielen, konkreten Tipps und Checklisten für Ihre tägliche Arbeit, des Weiteren erfolgt ein reger Erfahrungsaustausch und Diskussion zwischen den Teilnehmern.

· Welche Schritte folgen nach der Informationsanfrage?

Sobald wir Ihre Anfrage erhalten haben, wird sich jemand vom PfA-Team mit Ihnen in Verbindung setzen und mit Ihnen alle Details und Fragen zum Schulungsstart zu klären. Des Weiteren erhalten Sie Anmeldeunterlagen inkl. Bestätigung, sowie Stornierungsfristen usw.

Fragen & Antworten

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Was lernen Sie in diesem Kurs?

Kündigungen
Low-Performance
Personalführung
Personalabteilung
Arbeitsplatz
Arbeitsverhätnis
Arbeitnehmer
Rechtsprechung
Aufhebungsvertrag
BetrVG

Dozenten

Anwälte Richter
Anwälte Richter
Arbeitsrecht

Unsere Trainer und Referenten sind erfahrene Richter aus allen Instanzen der Arbeitsgerichtsbarkeit sowie versierte Fachanwälte für Arbeitsrecht. Alle Referenten verfügen über methodisch didaktische Kompetenz und langjährige Praxiserfahrung auf ihrem Fachgebiet.

Themenkreis

Erscheinungsformen und Ursachen für Leistungs- und Verhaltensdefizite

■ Definitionen und begriffliche Abgrenzungen

■ Indikatoren: Häufige Fehlzeiten, „innere Kündigung“, Leistungsabfall, Kundenbeschwerden

■ Ursachen: Überforderung, Fehlbesetzung, Krankheit, altersbedingte Leistungsminderung,
betriebliche Gründe, Qualifikationsmängel

Identifizierung von Schlecht- und Minderleistungen in der betrieblichen Praxis

■ Leistungspflicht im Arbeitsverhältnis

■ Wann liegt ein arbeitsrechtlich relevantes Leistungsdefizit vor?

■ Anforderungsprofile, Messung von Arbeitsergebnissen, Arbeitsleistung vergleichbarer
Arbeitnehmer - Wie Sie Mitarbeiter sicher einschätzen können

■ Abgrenzung: Fehlende Leistungsfähigkeit/fehlende Leistungsbereitschaft -
„will nicht“ vs. „kann nicht“

■ Kontrolle der Leistung (Zulässigkeit und Grenzen der Leistungsüberwachung), Arbeitnehmerdatenschutz, Mitbestimmung des Betriebsrates

Das Kritikgespräch mit Low Performern: Korrektur und Motivation

Arbeitsrechtliche Instrumente und personalorientierte Maßnahmen

■ Entgeltminderung wegen Minderleistung und Schadenersatz wegen Schlechtleistung
sowie Widerruf übertariflicher Leistungen?

■ Leistungsabhängige Vergütungsmodelle

■ Abgruppierung: Korrektur unrichtiger Eingruppierung

■ Teams verändern / Umsetzung auf einen anderen leidens-/qualifikationsgerechten
Arbeitsplatz

■ Durchführung eines betriebliches Eingliederungsmanagement (auch: Gesundheitsprävention)

■ Personalentwicklungsmaßnahmen: Anlernen, qualifizieren und fortbilden

Rechtssichere Trennung bei anhaltenden Leistungs- und Verhaltensmängeln

■ Aufhebungs- bzw. Abwicklungsvertrag als Alternative zur Kündigung

■ Änderungs- oder Beendigungskündigung?

■ Anwendbarkeit der personen- oder verhaltensbedingten Kündigung?

■ Low Performer bei betriebsbedingten Kündigungen (Leistung in der Sozialauswahl)

■ Kündigungsrechtliche Besonderheiten: Abgestufte Darlegungs- und Beweislast des
Arbeitgebers und Beachtung der aktuellen BAG-Rechtsprechung

■ Anhörung des Betriebsrates

Der Aufhebungs– bzw. Abwicklungsvertrag als Alternative

Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats, insbes.

■ Versetzung (§§ 95 Abs. 3, 99 BetrVG)

■ Ab-/Umgruppierung (§ 99 BetrVG)

■ Rechtssichere Anhörung des Betriebrats bei Kündigungen nach § 102 BetrVG

Erscheinungsformen und Ursachen für Leistungs- und Verhaltensdefizite

■ Definitionen und begriffliche Abgrenzungen

■ Indikatoren: Häufige Fehlzeiten, „innere Kündigung“, Leistungsabfall, Kundenbeschwerden

■ Ursachen: Überforderung, Fehlbesetzung, Krankheit, altersbedingte Leistungsminderung,
betriebliche Gründe, Qualifikationsmängel

Identifizierung von Schlecht- und Minderleistungen in der betrieblichen Praxis

■ Leistungspflicht im Arbeitsverhältnis

■ Wann liegt ein arbeitsrechtlich relevantes Leistungsdefizit vor?

■ Anforderungsprofile, Messung von Arbeitsergebnissen, Arbeitsleistung vergleichbarer
Arbeitnehmer - Wie Sie Mitarbeiter sicher einschätzen können

■ Abgrenzung: Fehlende Leistungsfähigkeit/fehlende Leistungsbereitschaft -
„will nicht“ vs. „kann nicht“

■ Kontrolle der Leistung (Zulässigkeit und Grenzen der Leistungsüberwachung), Arbeitnehmerdatenschutz, Mitbestimmung des Betriebsrates

Das Kritikgespräch mit Low Performern: Korrektur und Motivation

Arbeitsrechtliche Instrumente und personalorientierte Maßnahmen

■ Entgeltminderung wegen Minderleistung und Schadenersatz wegen Schlechtleistung
sowie Widerruf übertariflicher Leistungen?

■ Leistungsabhängige Vergütungsmodelle

■ Abgruppierung: Korrektur unrichtiger Eingruppierung

■ Teams verändern / Umsetzung auf einen anderen leidens-/qualifikationsgerechten
Arbeitsplatz

■ Durchführung eines betriebliches Eingliederungsmanagement (auch: Gesundheitsprävention)

■ Personalentwicklungsmaßnahmen: Anlernen, qualifizieren und fortbilden

Rechtssichere Trennung bei anhaltenden Leistungs- und Verhaltensmängeln

■ Aufhebungs- bzw. Abwicklungsvertrag als Alternative zur Kündigung

■ Änderungs- oder Beendigungskündigung?

■ Anwendbarkeit der personen- oder verhaltensbedingten Kündigung?

■ Low Performer bei betriebsbedingten Kündigungen (Leistung in der Sozialauswahl)

■ Kündigungsrechtliche Besonderheiten: Abgestufte Darlegungs- und Beweislast des
Arbeitgebers und Beachtung der aktuellen BAG-Rechtsprechung

■ Anhörung des Betriebsrates

Der Aufhebungs– bzw. Abwicklungsvertrag als Alternative

Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats, insbes.

■ Versetzung (§§ 95 Abs. 3, 99 BetrVG)

■ Ab-/Umgruppierung (§ 99 BetrVG)

■ Rechtssichere Anhörung des Betriebrats bei Kündigungen nach § 102 BetrVG

Zusätzliche Informationen

Veranstaltungsablauf Der Seminarbeginn ist bei allen Veranstaltungsterminen für 9.00 Uhr vorgesehen und mit einem Begrüßungskaffee ab 8.45 Uhr vor unserem jeweiligen Tagungsraum verbunden. Die Veranstaltungen werden für ein gemeinsames Mittagessen und zwei Kaffeepausen unterbrochen. Das Seminarende ist jeweils für 17.00 Uhr vorgesehen.   Bildungsscheck Mit dem Bildungsscheck werden private und betriebliche Weiterbildungsausgaben zur Hälfte, höchstens bis zu 500 Euro bezuschusst. Für das Förderprogramm stehen Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung.

Vergleichen Sie und treffen Sie die beste Wahl:
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